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Ibrahim Khawawas („Palmenweber“) definierte den Sufipfad folgendermaßen: „Lass für dich tun, was für dich getan wird. Tu für dich, was du für dich tun musst.“
Diese Geschichte unterstreicht anschaulich den Unterschied zwischen dem, wie sich der Möchte-gern Schüler die Beziehung zu einem Lehrmeister vorstellt und wie sie tatsächlich sein sollte.
Khawwas war einer der großen frühen Meister und von dieser Reise wird in Hujwiris „Enthüllung des Verhüllten“ berichtet, dem ältesten vorhandenen Kompendium des Sufismus in Persien

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Es war einmal eine Stadt die aus zwei parallel laufenden Straßen bestand. Ein Derwisch ging von der einen Straße in die andere hinüber, und als er dort ankam, sahen die Leute, dass er Ströme von Tränen vergoss. Da rief einer: Read more…

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Ein wunderbare Geschichte über die Subjektivität des menschlichen Verstandes.
Die Derwische behaupten in ihren psychologischen Lehren, dass die übliche Art, wissen zu verbreiten, einer so starken Entstellung durch Eingriffe und falsche Erinnerung unterliegt, dass sie nicht als Ersatz für die direkte Wahrnehmung gelten kann. „So entstand eine Tradition“, ist eine Geschichte über die Subjektivität des menschlichen Verstandes. Sie stammt aus dem Lehrbuch Asrar-i-Khilwatia („Geheimnisse der Einsiedler“) des Sheikh Qalandar Shah des Suhrawardi-Ordens, er ist 1832 gestorben. Sein Schrein befindet sich im Lahore in Pakistan.

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Diese Geschichte stammt vom Badawi-Orden unter der Gründung von Ahmed al-Badawi (gest. 1276) hat folgende berühmt gewordene Antwort auf die Frage „Wer ist Barbar?“ gegeben: „Derjenige ist ein Barbar, dessen Wahrnehmungsfähigkeit so stumpf ist, dass er sich einbildet, Dinge denken Read more…

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Die Überlieferung bringt Dhun-Nun, den Ägypter (gestorben 860 n. Chr.) und den berühmten Autor dieser Geschichte, häufig mit einem Zwei der Freimaurerei in Verbindung. Sicher ist Dhun-Nun die früheste Gestalt in der Geschichte des Malamati-Derwischenordens, von dem Gelehrte des Westens oft sagen, er habe auffalende Ähnlichkeit mit dem Handwerk der „Maurer“. Von Dhun-Nun wird gesagt, er habe die Bedeutung der Pharaonischen Hyropglyphen wiederentdeckt. In der vorliegenden Form wird dieses Geschichte Sayed Sabir Ali-Shay, einem Heiligen des Chisthi-Ordens zugeschrieben, der 1818 starb.

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Dies ist eine besonders beliebte Lehrgeschichte der Derwische. Manchmal taucht sie unter dem Titel „Das Gleichnis von der Unachtsamkeit“ auf. Auch als Volkserzählung ist sie gut bekannt, aber ihr Ursprung ist vergessen. Einige haben sie Hazirat Ali zugeschrieben, dem Vierten Kalifen. Andere sagen, sie sei so bedeutend, dass sie sich auf geheimnissvolle Weise vom Propheten selber herleite. Allerdings steht fest, dass sie sich in keiner der bezeugten „Traditionen des Propheten“ finden.
Die dichterische Form, in der sie hier wiedergegeben ist, stammt aus den Werken Amil Babas,  eines kaum bekannten Derwisches des 17. Jahrhunderts, in dessen Schriften behauptet wird, dass der „wahre Autor derjenige sei, dessen Werk anonym ist. denn auf diese Weise steht niemand zwischen dem Lernenden und dem was gelernt werden soll.“

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Diese schöne Geschichte wird in vielen Sprachen mündlich überliefert. bei den Derwischen und ihren Schülern wird sie immer wieder erzählt. Sir Fairfax Catwright hat sie in seinem 1899 in England veröffentlichten „Mystische Rose im Garten des Königs“ verwendet. Die vorliegende Fassung stammt von dem Tunesier Awad Afifi der 1870 gestorben ist.

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Das Wasser des Paradieses ist eine wunderbare Geschichte die aufzeigt, wie wertvoll jedes Wissen in Verbindung mit Erfahrung ist. Sie ist auch bekannt als die Geschichte „von den zwei Welten“ und stammt von Abu al-Atahiyya vom Stamm der Aniza.

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Kindergeschichten aus eigener Feder. Als Mutter von drei Räuberkindern, musste ich mir schon so einige Lieder und Geschichten ausdenken. Das ist eine davon. In Anlehnung an Pippi Langstrumpf und die Kraft die einem Menschen innewohnen kann.